Hirschzunge – Sporen, Rhizome und Namensherkunft
Die Hirschzunge verdankt ihren treffenden deutschen Namen ihrer ungeteilten, zungenförmigen Blattform – ein unverwechselbares Merkmal unter den heimischen Farnen. Von Juli bis September bildet die Pflanze auf den Blattunterseiten auffällige längliche Doppel-Sori aus, also Ansammlungen von Sporangien, in denen die Sporen heranreifen. Die Vermehrung erfolgt über Sporen, die auf den Blattunterseiten in den Sori gebildet werden. Wegen ihrer dekorativen Wuchsform werden in Gärtnereien häufig kultivierte Zierformen angeboten, die sich gut für schattige Gartenecken eignen.