Weinbergschnecke: Zwitter mit gebändertem Gehäuse

Wie alle Landlungenschnecken ist auch die Weinbergschnecke ein Zwitter. Im Frühsommer findet die Paarung statt, bei der sich die Tiere gegenseitig befruchten – ein aufwendiges Ritual, das mitunter mehrere Stunden dauert. Nach sechs bis acht Wochen graben die Schnecken ein Loch in den Boden, in das sie bis zu 60 kalkhaltige Eier ablegen und sorgfältig vergraben. Interessant: Nicht alle Weinbergschnecken sehen gleich aus. Manche Exemplare sind gebändert, wie dieses Bildbeispiel zeigt. Im Alter verlieren die Tiere oft ihre Färbung und das Gehäuse wirkt matter und weißlicher. Dieses noch nicht ganz ausgewachsene, schön gebänderte Exemplar fand ich im Juli 2017 im Süntel.

Manche Exemplare der Weinbergschnecke sind gebändert