Weinbergschnecke: Zwitter mit gebändertem Gehäuse
Wie viele Landlungenschnecken ist auch die Weinbergschnecke ein Zwitter. Im Frühsommer findet die Paarung statt, bei der sich die Tiere gegenseitig befruchten – ein aufwendiges Ritual, das mitunter mehrere Stunden dauert. Nach der Paarung graben die Schnecken eine Bruthöhle in den Boden, in die sie meist mehrere Dutzend kalkhaltige Eier ablegen und anschließend mit Erde bedecken. Interessant: Nicht alle Weinbergschnecken sehen gleich aus. Manche Exemplare sind gebändert, wie dieses Bildbeispiel zeigt. Im Alter kann das Gehäuse durch Abnutzung und Witterungseinflüsse matter und heller wirken. Dieses noch nicht ganz ausgewachsene, schön gebänderte Exemplar fand ich im Juli 2017 im Süntel.