Cepaea nemoralis – Überwinterung, Fortpflanzung und Nahrung

Cepaea nemoralis überwintert in der Erde – die Gehäusemündung wird dabei mit einem stabilen Kalkdeckel (Epiphragma) hermetisch verschlossen, der die Schnecke vor Kälte und Austrocknung schützt. Die Paarungszeit fällt in den April bis Mai; anschließend legen die Tiere bis zu 50 Eier in selbst gegrabene Erdhöhlen. Bereits nach etwa drei Wochen schlüpfen die Jungtiere – von Anfang an mit einem kleinen, aber vollständigen Gehäuse ausgestattet. Die Hain-Bänderschnecke ernährt sich überwiegend von abgestorbenem Pflanzenmaterial und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Abbau organischer Substanz. Mit ihrer raspelartigen Zunge schabt sie Nahrung von Blättern und Baumrinde ab.

Cepaea nemoralis überwintert in der Erde