Cepaea nemoralis – Überwinterung, Fortpflanzung und Nahrung

Cepaea nemoralis überwintert in der Erde – die Gehäusemündung wird dabei mit einem stabilen, kalkhaltigen Epiphragma verschlossen, das die Schnecke vor Kälte und Austrocknung schützt. Die Paarungszeit liegt im Frühjahr und Frühsommer; anschließend legen die Tiere mehrere Dutzend Eier in selbst angelegten Erdhöhlen ab. Die Jungtiere schlüpfen nach etwa drei bis vier Wochen und besitzen von Anfang an ein kleines Gehäuse. Die Hain-Schnirkelschnecke ernährt sich von pflanzlicher Nahrung, darunter frischem und abgestorbenem Pflanzenmaterial, und kann mit ihrer Raspelzunge (Radula) auch Aufwuchs von Oberflächen abschaben.

Cepaea nemoralis überwintert in der Erde