Schornsteinwespe Odynerus spinipes – Nestbau mit Brutröhren

Die Weibchen der Gemeinen Schornsteinwespe graben Nistgänge, die schräg in das Substrat hinabführen – bevorzugt in sandigem, lockerem Boden. Den Aushub vermischen sie mit Wasser und kleben ihn ringförmig um die Eingangsöffnung, wodurch die namensgebenden, schornsteinartigen Brutröhren entstehen. Welche genaue Funktion diese auffälligen Gebilde erfüllen, ist noch nicht abschließend geklärt – diskutiert werden Schutz vor Parasiten und Orientierungshilfe. Die Larven werden mit gelähmten Rüsselkäferlarven als Proviant versorgt. Dieses weibliche Exemplar wurde im Juni 2011 an der Sandgrube in Poggenhagen beobachtet.

Die Weibchen der Gemeinen Schornsteinwespe graben Nistgänge