Tettigonia cantans: Eiablage und Larvenentwicklung

Nach erfolgter Paarung legt das Weibchen der Zwitscherschrecke Tettigonia cantans seine Eier einzeln in den Erdboden, wo sie bis zu zwei Jahre ruhen können – eine bemerkenswerte Anpassung an ungünstige Witterungsbedingungen. Im Frühjahr schlüpfen die Larven und durchlaufen insgesamt sechs Entwicklungsstadien, bevor im Juli die vollständig ausgebildeten Imagines erscheinen. Die Art besiedelt bevorzugt feuchte Wiesen, Hochstaudenfluren und Waldränder. Dieses Weibchen wurde im Juli 2013 auf einer Wiese am Industriegebiet in Wunstorf bei Hannover entdeckt.

Nach erfolgter Paarung legen die Weibchen ihre Eier in den Erdboden