Cossus cossus Raupe: Merkmale und Verpuppung
Die Raupe des Weidenbohrers Cossus cossus gehört mit einer Entwicklungszeit von bis zu vier Jahren zu den langlebigsten Schmetterlingslarven Mitteleuropas. In dieser Zeit frisst sie sich tief ins Holz ihrer Wirtsbäume – vor allem Weiden, Pappeln und Eichen – und hinterlässt großräumige Fraßgänge. Für die Verpuppung verlässt die ausgewachsene Raupe den Baum und baut sich einen festen Kokon aus Holzspänen und Erdpartikeln, entweder in der Erde oder unter der Rinde. Einen Befall lässt sich unter günstigen Bedingungen buchstäblich erschnüffeln: Ältere Raupen verströmen einen unverkennbaren, essigsäureartigen Geruch, der auf ihre Anwesenheit im Stamminneren hinweisen kann.