Halictus rubicundus: Lebensweise und Nestbau
In kühlen Gegenden lebt Halictus rubicundus solitär, und auch mit dem Nestbau beginnen die Tiere später als in wärmeren Regionen. Ab April graben die überwinterten Weibchen einen bis zu 12 cm langen Gang in den Boden, von dem mehrere Brutzellen abzweigen. In jede Zelle wird ein Ei zusammen mit einem Pollenvorrat als Nahrung für die Larve eingetragen. Bald schlüpfen die Larven, aus denen zunächst weitere Weibchen heranwachsen. Erst danach werden Eier produziert, aus denen sowohl männliche als auch weibliche Nachkommen schlüpfen und so die nächste Generation sichern.