Larven des Haselnussbohrers: Entwicklung und Lebensweise

Nach der Paarung bohren die Weibchen mit ihrem charakteristisch langen Rüssel eine Öffnung in junge, noch weiche Haselnüsse und legen darin jeweils ein Ei ab. Eine bemerkenswerte Präzisionsarbeit – der Rüssel kann dabei länger sein als der gesamte Körper des Tieres. Die geschlüpften Larven fressen den Kern der Nuss weitgehend auf, woraufhin die beschädigte Frucht vorzeitig zu Boden fällt. Die ausgewachsene Larve verlässt dann die Nuss und gräbt sich in den Erdboden ein, wo sie überwintert. Je nach Entwicklungsverlauf kann die Larve dort ein bis mehrere Jahre in einer Ruhephase verbleiben, bevor die Verpuppung erfolgt und schließlich der fertige Käfer schlüpft.

Die Larven vom Haselnussbohrer