Kleiner Eichenbock – früher häufig, heute selten und gefährdet

Die wärmeliebenden Imagines des Kleinen Eichenbocks trifft man am häufigsten auf blühenden Sträuchern oder Doldengewächsen an, wo sie sich überwiegend von Blütenpollen ernähren. Die Käfer sind tagaktiv und bevorzugen sonnige, warme Standorte – typisch für viele Bockkäferarten dieser Gruppe. Im Gegensatz zu seinem großen, vom Aussterben bedrohten Verwandten (dem Großen Eichenbock) gilt der Kleine Eichenbock in Deutschland derzeit als nicht gefährdet und ist in strukturreichen Laubwäldern noch regelmäßig anzutreffen. Dieses männliche Exemplar fand ich im Mai 2018 im Großen Holz bei Kirchwehren.

Der früher recht häufige Kleine Eichenbock ist selten geworden