Gilbkraut – Färber-Resede zum Färben von Stoffen
Der Färber-Wau gehört zu den ältesten Kulturbegleitern Europas – bereits seit der Jungsteinzeit folgte die Pflanze dem Menschen auf Schritt und Tritt. In Deutschland wurde sie früh eingebürgert und vor allem zum Färben von Stoffen genutzt: Aus ihren Stängeln, Blättern und Blüten lässt sich ein leuchtend gelber Farbstoff gewinnen, der Wolle und Leinen dauerhaft färbt. Die Art ist auch unter den Namen Gilbkraut oder Färber-Resede bekannt und bevorzugt trockene, nährstoffarme Standorte wie Wegränder, Schuttflächen und Sandgruben. Dieses Exemplar fand ich im August 2011 bei der Sandgrube in Poggenhagen.