Wiesen-Pippau: Bienen, Bestäubung und Wildgemüse
Der Wiesen-Pippau wird regelmäßig von Bienen besucht, die dabei gleichzeitig für die Bestäubung sorgen – eine Selbstbestäubung ist jedoch ebenfalls möglich. Besonders wertvoll ist die Pflanze durch ihre lange Blütezeit, die sich von Mai bis in den Herbst erstrecken kann: Crepis biennis zählt damit zu den zuverlässigen Nektarquellen für Wildbienen und andere Blütenbesucher. Doch der Wiesen-Pippau hat noch mehr zu bieten: Die zarten Blätter sowie die jungen Blütentriebe sind essbar und lassen sich als schmackhaftes Wildgemüse in der Küche verwenden – roh im Salat oder kurz gedünstet.