Weiße Seerose: Rhizome, Gefährdung und Zuchtformen

Die Weiße Seerose bildet am Gewässergrund kräftige Rhizome aus – ein unterirdisches Überdauerungsorgan, aus dem die Pflanze Jahr für Jahr neu austreibt. Bemerkenswert ist ihr Belüftungssystem: Über Spaltöffnungen auf der Blattoberseite nimmt sie Luft auf und transportiert diese durch die langen, luftführenden Blattstiele bis hinunter zu den unter Wasser liegenden Pflanzenteilen. Die Weiße Seerose ist in Deutschland derzeit nicht gefährdet, kann aber lokal durch Gewässerveränderungen und den Verlust geeigneter Standorte beeinträchtigt werden. Wer sie im eigenen Gartenteich erleben möchte, greift am besten auf eine der zahlreichen gezüchteten Zuchtformen zurück, die in verschiedenen Größen und Blütenfarben erhältlich sind.

Die Weiße Seerose bildet auf dem Gewässergrund Rhizome aus