Schachtelhalm-Gewächse: Internodien

Äste und Seitentriebe von Schachtelhalm-Gewächsen sind nach einem cleveren Baukastenprinzip aufgebaut: Ihre Internodien – die Sprossabschnitte zwischen zwei Knoten – stecken ineinander und verleihen der Pflanze ihre charakteristische, gegliederte Struktur. Genau diese verschachtelte Anordnung gab den Schachtelhalmen ihren treffenden deutschen Namen. Der Wald-Schachtelhalm bevorzugt feuchte, kalkarme und schattige Standorte wie Waldränder, Gräben und Bachufer. Schachtelhalme gehören zu den ältesten Gefäßpflanzen der Erde und haben sich seit dem Erdmittelalter kaum verändert – lebende Fossilien mit beeindruckender Erfolgsgeschichte.

Äste und Seitentriebe von Schachtelhalm-Gewächsen bestehen aus Internodien