Höhlenentstehung durch Auswaschung und Kluftbildung
Natürliche Höhlen sind unterirdische Hohlräume, die auf verschiedene geologische Prozesse zurückgehen. Am häufigsten entstehen sie durch Auswaschung und Ausspülung – vor allem in Kalkgestein, das Wasser und Kohlensäure über Jahrtausende langsam auflösen. Diesen Vorgang nennt man Karstbildung. Daneben spielen gebirgsbildende Kräfte eine wichtige Rolle: Tektonische Spannungen erzeugen Spalten und Klüfte im Gestein, die Wasser eindringen lassen und so die Höhlenentwicklung weiter vorantreiben.