Klufthöhlen am Möncheberg
Am Möncheberg haben gebirgsbildende Kräfte den Fels regelrecht auseinandergetrieben und dabei einen rund 15 Meter breiten Graben hinterlassen. Solche Strukturen entstehen, wenn Gesteinsmassen entlang von Schwächezonen auseinandergleiten oder absinken – ein Vorgang, der als Massenbewegung oder tektonische Zerrüttung bezeichnet wird. Entlang dieser Kluftzone haben sich mehrere kleine Höhlen gebildet, sogenannte Klufthöhlen. Sie sind meist nur wenige Meter tief, eng und kaum begehbar, bieten aber einen faszinierenden Einblick in die Kräfte, die Landschaften im Verborgenen formen.