Alveolische Verwitterung: Hohlräume im Fels
Verwitterung lässt sich nach ihren Ursachen in physikalische, chemische und biogene Prozesse unterteilen – oft wirken alle drei gemeinsam. Bei der alveolischen Verwitterung sickert Wasser in den Fels ein und löst dabei Minerale oder Salze heraus. Kristallisieren diese Salze später aus, sprengen sie das Gestein von innen auf. Zurück bleiben charakteristische wabenartige Hohlräume und bizarre Auskolkungen, die dem Gestein ein geradezu skulpturales Aussehen verleihen. Besonders häufig tritt dieses Phänomen an Sandsteinen und Küstengesteinen auf.