Sandsteinstollen unter dem Burgwall der Kukesburg
Anfang des 19. Jahrhunderts entstand bei der Kukesburg ein Sandsteinbruch, der das weiche, gut bearbeitbare Gestein der Region für Bauzwecke nutzbar machte. Sandstein bildet sich aus verfestigten Sandablagerungen und lässt sich vergleichsweise leicht brechen und behauen – ideale Eigenschaften für den historischen Abbau. Um zwei Abbaustellen miteinander zu verbinden, trieben die Arbeiter einen Stollen direkt unter dem östlichen Burgwall hindurch. Dieser unterirdische Gang zeugt noch heute von der handwerklichen Leistung und dem geologischen Wissen der damaligen Zeit.