Gallen der Mädesüß-Gallmücke an den Blattnerven

Ein untrügliches Zeichen für den Befall durch die Mädesüß-Gallmücke ist die auffällig hohe Dichte der Gallen entlang der primären Blattnerven. Junge Gallen erscheinen zunächst grünlich-weiß und unauffällig, doch mit zunehmender Reife nehmen sie eine kräftige rötliche Färbung an, die sie deutlich sichtbar macht. Auf der Blattunterseite formen sie markante, kegelförmige Erhebungen, die an ihrer Spitze eine feine Öffnung – das sogenannte Ostiolum – tragen. Diese clevere Struktur erleichtert den Gasaustausch innerhalb der Galle und dient den heranreifenden Larven schließlich als Austrittspforte, bevor sie zur Verpuppung in den Boden wandern.

Die Gallen der Mädesüß-Gallmücke