Lycaena phlaeas: Futterpflanzen und Überwinterung
Nach der Paarung legen die Weibchen ihre Eier einzeln an die Futterpflanzen der Raupen – bevorzugt an Ampfer- und Knöterich-Gewächse. Die frisch geschlüpften Raupen fressen zunächst nur kurz, bevor sie im winzigen Erstlarven-Stadium L1 in die Winterruhe gehen – eine bemerkenswerte Strategie für ein so kleines Tier. Ab April des Folgejahres werden sie wieder aktiv und bauen am Erdboden sogenannte Puppenkammern aus versponnenen Blättern, in denen die Verpuppung stattfindet. Die fertigen Falter schlüpfen nach etwa vier Wochen und bereichern mit ihrem leuchtend kupferfarbenen Flügelkleid Wiesen, Wegränder und Brachen.