Eichelbohrer Weibchen (Curculio glandium)
Das Weibchen des Eichelbohrers – auch Eichelrüssler genannt – setzt seinen auffällig langen Rüssel gezielt ein: Es bohrt damit eine feine Öffnung in eine noch unreife Eichel und legt ein oder zwei Eier ab. Nach etwa zwei Wochen schlüpfen die Larven und fressen sich durch das Innere der Frucht, während diese weiterwächst. Im Herbst fällt die Eichel zu Boden, die Larven verlassen sie durch die Bohrung und graben sich in den Erdboden ein. Dort überwintern sie, und die Verpuppung erfolgt erst im Herbst des folgenden Jahres. Der gesamte Lebenszyklus von Curculio glandium ist damit eng mit dem Rhythmus der Eiche verknüpft.