Frühlings-Grabkäfer (Pterostichus vernalis)
Name
Frühlings-Grabkäfer (Pterostichus vernalis)
Familie
Laufkäfer (Carabidae)
Körpergröße
Körperlänge ca. 7 mm
Merkmale
Der Frühlings-Grabkäfer ist ein kleiner, schlanker Laufkäfer mit einer Körperlänge von etwa 7 mm. Die Oberseite ist glänzend schwarz bis schwarzbraun gefärbt, die Flügeldecken zeigen feine Längsstreifen. Beine und Fühler sind überwiegend dunkelbraun bis schwarz gefärbt, wobei insbesondere das erste Fühlerglied heller sein kann. Der Halsschild ist auffallend rundlich und besitzt deutlich gezähnte Hinterecken. Der Körperbau ist länglich-oval.
Lebensraum
Der Frühlings-Grabkäfer besiedelt vor allem feuchte bis nasse Lebensräume: feuchte Laubwälder, Waldlichtungen, Uferstreifen an Bächen und Gräben sowie Feuchtwiesen. Er ist in weiten Teilen Mitteleuropas verbreitet und gilt als typischer Bodenbewohner. Der Aktivitätsschwerpunkt liegt von April bis Juli, wobei die Art als Imago überwintert und damit zu den früh im Jahr aktiven Laufkäfern gehört.
Besonderheiten
Der Frühlings-Grabkäfer ist überwiegend nachtaktiv und versteckt sich tagsüber unter Steinen, Totholz oder in der bodennahen Vegetation. Als Laufkäfer ist er ein aktiver Räuber, der sich von kleinen Bodentieren wie Springschwänzen, Milben und anderen Kleinsttieren ernährt. Die Art überwintert als fertig entwickelter Käfer (Imago-Überwinterung), was den frühen Erscheinungsbeginn im Frühling erklärt. Verwechslungen sind mit anderen kleinen Pterostichus-Arten möglich, eine sichere Bestimmung erfordert oft die genaue Betrachtung der Beinfarbe und der Halsschild-Struktur.