Waldknotenameise: Symbiose mit Blattläusen

Die Waldknotenameise ernährt sich unter anderem von Honigtau, einem zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukt von Blattläusen. Diesen Vorgang bezeichnet man treffend als das Melken der Blattläuse: Die Ameisen stimulieren die Blattläuse durch gezieltes Betasten mit den Fühlern, woraufhin diese Honigtau absondern. Im Gegenzug genießen die Blattläuse wirksamen Schutz – die Ameisen verteidigen sie aktiv gegen Fressfeinde wie Marienkäfer oder Florfliegen. Der erbeutete Honigtau wird im Nest hervorgewürgt und per Mundkontakt mit Nestgenossinnen geteilt, ein Vorgang der als Trophallaxis bekannt ist.

Waldknotenameise: Symbiose mit Blattläusen