Vierfleck-Kreuzspinne: Radnetz und Schlupfwinkel
Die Vierfleck-Kreuzspinne (Araneus quadratus) zählt zu den eindrucksvollsten Vertretern ihrer Gattung – besonders die Weibchen beeindrucken mit einer Körperlänge von bis zu 18 mm. Charakteristisch ist das Radnetz, das die Spinne in der niederen Vegetation aufspannt, etwa in Heiden, Mooren und dichten Grasbeständen. In unmittelbarer Netznähe legt sie einen Schlupfwinkel an, meist ein zusammengerolltes Blatt oder eine Grasmulde, in dem sie verborgen auf Beutetiere wartet. Den Faden zum Netz hält sie dabei stets gespannt, um Erschütterungen sofort zu registrieren. Morgendliche und abendliche Reparaturen halten das Fangnetz stets in bestem Zustand.