Weißstirn-Weißspanner (Cabera pusaria)

Weißstirn-Weißspanner Cabera pusaria

Name

Weißstirn-Weißspanner (Cabera pusaria)

Familie

Spanner (Geometridae)

Körpergröße

Flügelspannweite 25–28 mm

Merkmale

Der Weißstirn-Weißspanner ist ein mittelgroßer Schmetterling mit reinweißen bis cremefarbenen Flügeln, die von mehreren feinen, welligen Querlinien durchzogen werden. Diese Querlinien sind meist graubraun oder ockerfarben und verleihen den Flügeln eine zarte Musterung. Das auffälligste Bestimmungsmerkmal ist der vollständig weiße Kopf, der die Art sicher von ähnlichen Spannerarten abgrenzt. Die Unterseite der Flügel ist ebenfalls hell und zeigt eine ähnliche, wenn auch schwächere Zeichnung. Männchen und Weibchen sind einander ähnlich.

Lebensraum

Die Art besiedelt bevorzugt Laubwälder, Hecken-Biotope und Parkanlagen – überall dort, wo geeignete Laubgehölze als Raupenfutterpflanzen zur Verfügung stehen. Die Raupen entwickeln sich an verschiedenen Laubbäumen und -sträuchern, darunter Birke, Weide, Eiche und Ulme. Der Weißstirn-Weißspanner ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Die Flugzeit erstreckt sich von April bis September, wobei zwei Generationen pro Jahr ausgebildet werden: eine Frühjahrsgeneration und eine Sommergeneration.

Besonderheiten

Cabera pusaria kann leicht mit dem nahe verwandten Graubinden-Weißspanner (Cabera exanthemata) verwechselt werden, der jedoch einen grau gefärbten Kopf besitzt. Der weiße Kopf ist daher das entscheidende Trennmerkmal zwischen diesen beiden Arten. Wie viele Spanner ist auch der Weißstirn-Weißspanner nachtaktiv und wird häufig durch künstliche Lichtquellen angelockt. Die Raupen sind schlank und stabförmig – eine typische Anpassung der Spannerraupen, die sich bei Beunruhigung reglos als Ästchen tarnen. Die Art gilt in Mitteleuropa als nicht gefährdet und profitiert von strukturreichen Landschaften mit vielfältigem Laubgehölzbestand.