Längsfleckiger Marienkäfer (Myzia oblongoguttata)
Name
Längsfleckiger Marienkäfer (Myzia oblongoguttata)
Familie
Coccinellidae (Marienkäfer)
Körpergröße
Körperlänge 7–9 mm
Merkmale
Der Längsfleckige Marienkäfer gehört zu den größeren einheimischen Marienkäferarten. Seine Grundfärbung ist rotbraun bis gelbbraun, die Flügeldecken tragen charakteristische, länglich ausgezogene cremeweiße bis gelbliche Flecken, die ihm seinen Namen verleihen. Diese Längsflecken verlaufen teilweise parallel zur Körperachse und unterscheiden die Art deutlich von rundfleckigen Marienkäfern. Halsschild und Kopf sind ebenfalls hell gezeichnet. In Deutschland gilt Myzia oblongoguttata als unverwechselbar, da kein anderer heimischer Marienkäfer eine vergleichbare Zeichnung aufweist.
Lebensraum
Der Längsfleckige Marienkäfer ist eng an Nadelwälder gebunden und bevorzugt Lebensräume mit Kiefernbeständen, kommt aber auch in Fichtenwäldern und gemischten Waldgebieten mit Nadelholzanteil vor. Er lebt überwiegend in den Baumkronen und an Ästen der Nadelbäume, wo er seinen Beutetieren nachstellt. Die Art ist von April bis Oktober aktiv und damit über einen langen Zeitraum im Jahr zu beobachten.
Besonderheiten
Myzia oblongoguttata ernährt sich als Räuber vorwiegend von Blattläusen, insbesondere von Blattläusen an Nadelbäumen, und leistet damit einen natürlichen Beitrag zur Regulierung ihrer Beutepopulationen. Die Art ist auch unter dem Namen Längsstreifiger Marienkäfer bekannt. Wie andere Marienkäfer kann sie bei Bedrohung Reflexbluten einsetzen, bei dem ein bitter schmeckendes, gelbliches Sekret aus den Beingelenken abgesondert wird, das Fressfeinde abschreckt. Myzia oblongoguttata ist eng an Nadelwälder, insbesondere Kiefernbestände, gebunden und lebt überwiegend im Kronenbereich der Bäume.