Achtzehnfleckiger Marienkäfer (Myrrha octodecimguttata)

Achtzehnfleckiger Marienkäfer Myrrha octodecimguttata

Name

Achtzehnfleckiger Marienkäfer (Myrrha octodecimguttata)

Familie

Coccinellidae (Marienkäfer)

Körpergröße

Körperlänge 3,5–5 mm

Merkmale

Der Achtzehnfleckige Marienkäfer gehört zu den kleineren einheimischen Marienkäferarten. Wie der Name andeutet, trägt er insgesamt 18 helle, cremefarbene bis gelblich-weiße Flecken auf seinen Deckflügeln, die sich deutlich vom rotbraunen bis kastanienbraunen Untergrund abheben. Der Körper ist wie bei allen Marienkäfern halbrund gewölbt. Das Halsschild ist ebenfalls dunkel gefärbt und zeigt typischerweise helle Randflecken. Die kompakte, kugelige Körperform und die charakteristische Fleckenzahl machen die Art bei näherer Betrachtung gut erkennbar.

Lebensraum

Der Kiefernwipfel-Marienkäfer ist eng an Kiefernwälder und kiefernreiche Mischwälder gebunden. Die Tiere halten sich bevorzugt in den Baumkronen auf und sind daher am Boden kaum anzutreffen. Diese ausgeprägte Bindung an den Kronenbereich macht Beobachtungen vergleichsweise schwierig. Die Erscheinungszeit erstreckt sich von März bis Oktober, wobei die Käfer in den wärmeren Sommermonaten besonders aktiv sind.

Besonderheiten

Myrrha octodecimguttata ist ein spezialisierter Blattlausjäger: Sowohl Larven als auch ausgewachsene Käfer ernähren sich überwiegend von Blattläusen, insbesondere von den an Kiefern lebenden Arten. Daneben können auch andere Pflanzensauger wie Adelgiden sowie Pollen als zusätzliche Nahrung aufgenommen werden. Die Weibchen legen ihre Eier in der Nähe geeigneter Beute ab, damit die schlüpfenden Larven rasch Nahrung finden. Aufgrund ihrer engen Bindung an Kiefern und ihrer Lebensweise in den Baumkronen wird die Art bei Beobachtungen am Boden leicht übersehen.