Laichschnüre der Erdkröte und Entwicklung der Kaulquappen

Wie alle Kröten legen auch Erdkröten ihre Eier in Form von Laichschnüren ins Wasser – ein eindrucksvolles Fortpflanzungsritual. Diese 3 bis 5 Meter langen, gallertartigen Gebilde werden gezielt an Wasserpflanzen, Ästen oder Röhricht befestigt, damit sie sicher im Wasser verankert bleiben. In der durchsichtigen Gallerte sind die charakteristischen schwarzen Eier eingebettet, die sich bereits nach wenigen Tagen zu Kaulquappen entwickeln. Die Kaulquappen der Erdkröte sind vergleichsweise klein und dunkel gefärbt. Sie ernähren sich von Algen und organischem Material und durchlaufen innerhalb von zwei bis drei Monaten ihre Metamorphose zu kleinen Kröten.

In einer gallertartigen Masse befinden sich die schwarzen Eier