Floh-Knöterich (Persicaria maculosa)
Name
Floh-Knöterich (Persicaria maculosa)
Familie
Knöterichgewächse (Polygonaceae)
Merkmale
Der Floh-Knöterich ist eine einjährige, krautige Pflanze, die aufrecht oder aufsteigend wächst und Wuchshöhen von 20 bis 80 cm erreicht. Die lanzettlichen Blätter sind oft mit einem charakteristischen dunklen Fleck in der Blattmitte gezeichnet, worauf der Artname maculosa (lat. gefleckt) hinweist. Die kleinen, rosafarbenen bis rötlichen Blüten sitzen in dichten, ährenartigen Blütenständen. Der Stängel ist knotig gegliedert, leicht rötlich überlaufen und trägt die für Knöterichgewächse typischen Tütenblattscheiden an den Knoten.
Standort und Verbreitung
Der Floh-Knöterich bevorzugt nährstoffreiche, oft feuchte Böden und besiedelt Wegränder, Uferstreifen, feuchte Wiesen sowie Ruderalflächen auf ehemals genutztem Kulturland. Die Art ist in ganz Mitteleuropa weit verbreitet und gilt als häufiges Ackerunkraut. Unter günstigen Bedingungen bildet sie dichte, ausgedehnte Bestände. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober.
Besonderheiten
Der Floh-Knöterich wurde früher volksmedizinisch genutzt, etwa als blutstillendes Mittel. Der deutsche Name Floh-Knöterich soll auf die flohähnliche Form der kleinen Früchte zurückgehen. Die Art gilt als Zeigerpflanze für nährstoffreiche, gestörte Standorte. Verwechslungen sind mit dem Ampfer-Knöterich oder dem Wasserpfeffer möglich, der im Gegensatz zum Floh-Knöterich einen scharf brennenden Geschmack besitzt. Der Floh-Knöterich ist nicht gefährdet und zählt zu den häufigen Ruderalpflanzen Mitteleuropas.