Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
Name
Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
Familie
Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae)
Merkmale
Das Schwimmende Laichkraut besitzt zwei deutlich verschiedene Blatttypen: Die schwimmenden Blätter sind ledrig, oval bis elliptisch geformt, langgestielt und an der Basis herzförmig eingebuchtet. Untergetauchte Blätter hingegen sind schmal, bandförmig und häufig vergänglich. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und glänzend, die Unterseite heller. Die Blüten sind unscheinbar und zu ährenförmigen Blütenständen zusammengefasst, die knapp über die Wasseroberfläche ragen.
Standort und Verbreitung
Das Schwimmende Laichkraut wächst in stehenden oder langsam fließenden Gewässern wie Teichen, Seen, Altarmen und Gräben. Es bevorzugt nährstoffreiche, mäßig tiefe Gewässer mit schlammigem Grund. Die Art ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet und in Deutschland weit verbreitet und häufig anzutreffen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis August, wobei die Bestäubung durch den Wind erfolgt.
Besonderheiten
Die Verbreitung der schwimmfähigen Samen erfolgt vor allem durch Wasservögel, die die Früchte fressen und an anderen Gewässern wieder ausscheiden. Zusätzlich vermehrt sich die Pflanze vegetativ über kriechende Rhizome auf dem Gewässergrund, was eine effektive Ausbreitung innerhalb eines Gewässers ermöglicht. Das Schwimmende Laichkraut ist ökologisch wertvoll: Es bietet Fischen und Wasserinsekten Schutz und Laichhabitat. Verwechslungen sind mit anderen Laichkrautarten möglich, etwa dem Glänzenden Laichkraut oder dem Spiegelnden Laichkraut, die ähnliche schwimmende Blätter ausbilden. Die Art gilt in Deutschland als ungefährdet.