Gemeiner Rainkohl: Heilwirkung und Kräuter-Salate
Der Gemeine Rainkohl ist eine vielseitige Wildpflanze mit langer Tradition in der Naturheilkunde. Innerlich wird er bei Lymphknotenschwellungen und Verstopfung eingesetzt, äußerlich soll er die Wundheilung fördern. Besonders interessant für Wildkräuter-Fans: Die jungen Blätter sind essbar und verleihen Kräuter-Salaten eine leicht bittere, würzige Note – ähnlich wie Löwenzahn oder Wegwarte. Die Pflanze wächst bevorzugt an Wegrändern, Böschungen und Waldrändern und blüht von Juni bis Oktober mit kleinen gelben Zungenblüten. Dieses Exemplar wurde im Juni 2014 im Hohen Holz bei Wunstorf entdeckt.