Die Gemeine Zaunwinde in der Naturheilkunde
Als Heilpflanze wird die Gemeine Zaunwinde nur selten genutzt – dabei hat sie durchaus interessante Eigenschaften. In der Naturheilkunde findet die Art gelegentlich Anwendung bei Verstopfungen, Leberschwäche oder Fieber. Ihre abführende Wirkung verdankt sie bestimmten Harzglykosiden, weshalb eine Anwendung stets mit Vorsicht erfolgen sollte. Die Pflanze rankt sich mit beeindruckender Ausdauer an Zäunen, Hecken und Gebüschen entlang und fällt vor allem durch ihre großen, trichterförmigen weißen Blüten auf. Dieses Exemplar entdeckte ich im Juli 2011 beim Wunstorfer Moor.