Sumpfziest – Naturheilkunde und Verbreitung
Der Sumpfziest hat eine bemerkenswerte Vergangenheit in der Naturheilkunde: Er wurde traditionell als blutstillendes Mittel eingesetzt und half bei krampfartigen Schmerzen. Die Pflanze bevorzugt feuchte Standorte wie Ufer, Gräben und Sümpfe – und ist dort recht häufig anzutreffen. Ihr typisches Merkmal sind die rotvioletten Lippenblüten, die von Juli bis September erscheinen und Insekten anlocken. Die Art gilt als weit verbreitet und ist in geeigneten Lebensräumen europaweit zu finden. Dieses Exemplar wurde im Juli 2010 am Mittellandkanal bei Kolenfeld entdeckt – ein klassischer Fundort für diese Pflanze der Feuchtgebiete.