Gift-Hahnenfuß: Blattformen je nach Standort

Der Gift-Hahnenfuß zeigt eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit: Je nach Standort bildet er ganz unterschiedliche Blattformen aus. Exemplare, die im Wasser stehen, entwickeln flache Schwimmblätter – auf diesem Bild gut zu erkennen. Untergetauchte Pflanzenteile hingegen tragen oft fein zerteilte, fadenförmige Blätter. Diese Plastizität macht die Art botanisch besonders interessant. Gleichzeitig ist Vorsicht geboten: Der Gift-Hahnenfuß ist in allen Pflanzenteilen stark giftig und kann bei Hautkontakt Reizungen verursachen. In der Naturheilkunde findet er dennoch Verwendung – allerdings ausschließlich in homöopathischer Verdünnung, etwa bei Herpes oder Hepatitis.

Je nach Standort bildet der Gift-Hahnenfuß unterschiedliche Blattformen aus