Winterschachtelhalm: Sporenähren und Rhizome
Der Winterschachtelhalm gehört zu den ältesten Gefäßpflanzen der Erde und ist mit bis zu 1,50 Metern Wuchshöhe eine der stattlicheren heimischen Schachtelhalmarten. Als immergrüne Art bleibt er auch im Winter sichtbar – ein unverwechselbares Merkmal. Die Sporenbildung erfolgt von Juni bis August, wobei alte Sporenähren noch lange am Stängel verbleiben. Neben der Verbreitung über Sporen bildet die Art unterirdische Rhizome aus, mit denen sie rasch größere Flächen besiedeln kann. Trotz seiner Verwendung in der Naturheilkunde ist der Winterschachtelhalm giftig und wird daher ausschließlich homöopathisch eingesetzt, etwa bei Harnwegsinfekten.