Schachtelhalmgewächse: Silikat in den Zellwänden

Schachtelhalmgewächse besitzen eine faszinierende Eigenschaft, die sie im gesamten Pflanzenreich einzigartig macht: Sie lagern Silikat in ihren Zellwänden ein und verleihen sich damit eine bemerkenswerte mechanische Stabilität. Diese mineralische Verstärkung macht die Pflanzen widerstandsfähig und ist der Grund, warum getrocknete Schachtelhalme früher sogar zum Scheuern von Töpfen genutzt wurden. Der Riesen-Schachtelhalm vermehrt sich dabei auf zwei Wegen: einerseits durch Sporen, andererseits vegetativ über unterirdische Rhizome, die sich weitverzweigt durch den Boden erstrecken und der Pflanze eine hohe Ausbreitungsfähigkeit sichern.

Zur Stabilisierung der Zellstruktur lagern Schachtelhalmgewächse Silikat ein