Herbstlorchel – Speisewert und Giftigkeit
Über den Speisewert der Herbstlorchel gehen die Meinungen auseinander – und das aus gutem Grund. Obwohl sie gelegentlich als Speisepilz genutzt wurde, sind auch Berichte über Unverträglichkeiten nach dem Verzehr bekannt. In der Art wurden teilweise geringe Mengen an Gyromitrin beziehungsweise Monomethylhydrazin nachgewiesen, die jedoch nach toxikologischer Einschätzung in üblichen Mengen als unbedenklich gelten. Aus Vorsichtsgründen sollte die Herbstlorchel dennoch nicht ohne sichere Bestimmung und entsprechende Erfahrung verzehrt werden. Dieses Exemplar wurde im Oktober 2010 im Forst Esloh entdeckt – ein typischer Lebensraum, denn die Herbstlorchel wächst bevorzugt in Laub- und Mischwäldern, häufig auch an Waldwegen und in der Nähe von Laubbäumen.