Kegelkopfmoos: Vegetative Vermehrung und Merkmale

Die Oberseite des Thallus des Kegelkopfmooses ist auffällig gefeldert – ein Muster, das bereits mit bloßem Auge erkennbar ist. In der Mitte der einzelnen Felder befinden sich charakteristische Atemporen, die dem Thallus sein markantes netzartiges Erscheinungsbild verleihen. Das Kegelkopfmoos gehört zu den Lebermoosen und besiedelt bevorzugt feuchte, schattige Standorte wie Bachränder, Felsen und Mauern. Fruchtkörper werden nicht regelmäßig gebildet; die Art kann sich durch das Wachstum und die Fragmentierung ihrer Thalli ausbreiten. Spezialisierte Brutbecher, wie sie beispielsweise bei Marchantia-Arten vorkommen, besitzt Conocephalum conicum nicht.

Das Kegelkopfmoos bildet nur selten Fruchtstände aus