Aquilegia vulgaris – Akelei als Heilpflanze und in der Homöopathie

Die Gemeine Akelei Aquilegia vulgaris hat eine lange Geschichte in der Naturheilkunde: Traditionell wurde sie bei Leberleiden, Hauterkrankungen und Entzündungen eingesetzt – und galt in früheren Zeiten sogar als Potenzmittel. Doch Vorsicht: Die gesamte Pflanze enthält giftige Blausäureglykoside und Alkaloide, die bei höherer Dosierung gefährlich werden können. Aufgrund dieser Giftigkeit und der insgesamt geringen nachgewiesenen Wirksamkeit spielt Aquilegia vulgaris in der modernen Medizin kaum noch eine Rolle. Einzig in der Homöopathie findet die Akelei heute noch Verwendung, wo sie stark verdünnt zum Einsatz kommt.

Aufgrund der Giftigkeit wird die Akelei heute nur noch homöopathisch verwendet