Gewöhnliche Säulenflechte – Merkmale und Verwechslung

Die Gewöhnliche Säulenflechte (Cladonia coniocraea) ist eine weit verbreitete Strauchflechte, die bevorzugt auf morschem Holz, Baumstümpfen und sauren Böden in feuchten Wäldern wächst. Ihre schlanken Stämmchen – die sogenannten Podetien – erreichen eine Höhe von etwa 2 cm und sind charakteristisch spitz zulaufend. Wer genauer hinschaut, entdeckt eine fein mehlig-körnige Oberfläche, die durch Soredien gebildet wird. Verwechslungsgefahr besteht vor allem mit der Pfriemen-Geweihflechte, die mit rund 6 cm deutlich größer ausfällt und sich zudem durch ihre unregelmäßige Verzweigung klar abgrenzt. Größe und Verzweigungsgrad sind also die entscheidenden Unterscheidungsmerkmale.

Gewöhnliche Säulenflechte - Erkennungsmerkmal und Artabgrenzung