Centaurium erythraea – Heilpflanze in der Bachblüten-Therapie
Centaurium erythraea ist ein altbewährtes Heilkraut mit langer Geschichte – früher wurde die zierliche Pflanze bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt. In der modernen Pflanzenheilkunde wird sie vor allem bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden genutzt, da ihre Bitterstoffe, darunter Secoiridoidglykoside wie Swertiamarin, die Bildung von Verdauungssäften anregen können. Darüber hinaus spielt Centaurium erythraea in der Bachblüten-Therapie eine Rolle: Dort wird die Pflanze als „Centaury“ Menschen zugeordnet, die Schwierigkeiten haben, sich gegenüber anderen abzugrenzen, zu oft nachgeben oder ihre eigenen Bedürfnisse zugunsten anderer zurückstellen. Diese Zuordnung gehört zum alternativmedizinischen Konzept der Bachblüten-Therapie und ist nicht mit einer wissenschaftlich belegten therapeutischen Wirkung gleichzusetzen. Die hübschen rosafarbenen Blüten erscheinen von Juni bis September und machen die Pflanze auch optisch zu einem Hingucker in mageren Wiesen und lichten Wäldern.