Argentina anserina – Gänsefingerkraut in der Naturheilkunde
Das Gänsefingerkraut blüht von Mai bis August und zeigt dabei seine leuchtend gelben Blüten, die von Insekten bestäubt werden – eine Selbstbestäubung ist jedoch ebenfalls möglich. Neben der Samenverbreitung vermehrt sich Argentina anserina auch vegetativ durch oberirdische Ausläufer (Stolonen), die an den Knoten wurzeln, was die Pflanze zu einem ausdauernden Besiedler von Wegrändern, Wiesen und Ruderalflächen macht. In der Naturheilkunde genießt das Gänsefingerkraut seit Jahrhunderten einen guten Ruf: Die gerbstoffreichen Pflanzenteile werden traditionell bei Krämpfen, Durchfall und Schleimhautentzündungen eingesetzt.