Gemeine Hundsrute - Hexenei und Fruchtkörperentwicklung

Die Entwicklung der Gemeinen Hundsrute beginnt mit einem faszinierenden Stadium: dem eiförmigen Hexenei, das meist im Boden verborgen liegt und erst beim Aufschneiden seine gallertartige Innenhülle mit dem vorgeformten Fruchtkörper preisgibt. Ab einem gewissen Reifegrad entspringt daraus der eigentliche Fruchtkörper, der bis zu 12 cm Höhe erreicht und mit seinem auffälligen roten Stiel und dem olivgrünen, übelriechenden Glebabereich kaum zu übersehen ist. Der strenge Geruch dient gezielt der Anlockung von Fliegen, die als Sporenverbreiter fungieren. Die Gemeine Hundsrute wächst bevorzugt im Laubwald, seltener finden sich Vorkommen im Nadelwald.

Gemeine Hundsrute Fruchtkörper