Töpferhöhle im Ith – Eisenzeitliche Werkstatt im Kalkfels
Die Töpferhöhle im Ith ist über einen engen Kriechgang mit der benachbarten Nasensteinhöhle verbunden – beide Hohlräume entstanden durch Verkarstung im Kalkgestein des Ith-Höhenzugs. Die Höhle wurde nachweislich von der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit von Menschen aufgesucht. Besonders spannend: In der Eisenzeit, also etwa um 500 v. Chr., diente sie mit großer Wahrscheinlichkeit als Töpferwerkstatt. Zahlreiche Keramikfunde aus dieser Zeit belegen eine handwerkliche Nutzung des Naturraums, wie sie im Ith nicht selten war.