Archäologische Funde in der Nasensteinhöhle

Durch eine enge Felsspalte gelangt man in die Nasensteinhöhle – ein natürlich entstandener Hohlraum im Gestein, der zunächst in einen Vorraum und von dort in eine größere Höhlenkammer führt. Solche Höhlen bildeten sich häufig durch Verwitterung und Auslaugung des umgebenden Gesteins über Jahrtausende hinweg. Für frühe Menschen waren sie wertvolle Schutzräume und Lagerplätze. In der Nasensteinhöhle wurden zahlreiche Gegenstände geborgen: Die ältesten Funde – ein Steinbeil und Tonscherben – stammen aus der späten Jungsteinzeit, also aus der Zeit zwischen 2100 und 1800 v. Chr., und belegen eine frühe menschliche Nutzung dieser natürlichen Felsformation.

Funde in der Nasensteinhöhle