Blattrippenstecher (Caenorhinus pauxillus)
Name
Blattrippenstecher (Caenorhinus pauxillus)
Familie
Rüsselkäfer (Curculionidae)
Körpergröße
Körperlänge ca. 3 mm
Merkmale
Der Blattrippenstecher ist ein sehr kleiner Rüsselkäfer mit einer Körperlänge von nur etwa 3 mm. Charakteristisch ist der für einen Rüsselkäfer typische, relativ kräftige Rüssel. Die Körperfärbung ist dunkelblau bis blaugrün und kann einen metallischen Glanz zeigen. Der Halsschild ist deutlich punktiert, die Flügeldecken tragen regelmäßige Punktreihen. Auffällig ist außerdem die Struktur der Flügeldeckenpunktstreifen, bei denen sich der 9. und 10. Punktstreifen vor der Mitte miteinander verbinden. Die Beine und Fühler sind dunkel gefärbt.
Lebensraum
Der Blattrippenstecher besiedelt strukturreiche Lebensräume wie Waldränder, Hecken-Biotope, Streuobstwiesen und Gärten. Die Art bevorzugt wärmebegünstigte Standorte und ist vor allem in der Nähe von Rosengewächsen anzutreffen, da diese als Nahrungspflanzen dienen. Typische Wirtspflanzen sind unter anderem Apfel, Birne, Schlehe und Weißdorn. Die Imagines sind von April bis Juni aktiv und damit im Frühjahr auf der Suche nach frischen Blättern und Knospen.
Besonderheiten
Das Weibchen bohrt mit seinem Rüssel von der Unterseite ein Loch in den Blattstiel oder in die Mittelrippe der Wirtspflanze und legt dort ein oder mehrere Eier ab. Die Larven entwickeln sich anschließend im Blattgewebe und erzeugen dort charakteristische Minen. Befallene Blätter können sich einrollen und schließlich abfallen. Die Art kann insbesondere an Apfelbäumen als Schädling auftreten und gelegentlich Schäden in Obstkulturen verursachen. Der Name Blattrippenstecher bezieht sich auf die Eiablage in Blattstiel und Blattrippen. In der Naturbeobachtung ist die Art aufgrund ihrer geringen Größe leicht zu übersehen.
Das Weibchen bohrt mit seinem Rüssel von der Unterseite ein Loch in den Blattstiel oder in die Mittelrippe der Wirtspflanze und legt dort ein oder mehrere Eier ab. Die Larven entwickeln sich zunächst in der Mittelrippe und fressen sich von dort aus in das Blattgewebe, wo sie charakteristische Minen erzeugen. Befallene Blätter können sich einrollen und schließlich abfallen. Die Larven verlassen das Blatt anschließend und verpuppen sich im Boden. Die Art kann insbesondere an Apfelbäumen als Schädling auftreten und gelegentlich Schäden in Obstkulturen verursachen. Der Name Blattrippenstecher bezieht sich auf die Eiablage in Blattstiel und Blattrippen. In der Naturbeobachtung ist die Art aufgrund ihrer geringen Größe leicht zu übersehen.