Pantherspanner (Pseudopanthera macularia)
Name
Pantherspanner (Pseudopanthera macularia)
Familie
Geometridae (Spanner)
Körpergröße
Flügelspannweite 23–28 mm
Merkmale
Der Pantherspanner ist ein auffälliger, tagaktiver Nachtfalter aus der Familie der Spanner. Seine Flügel sind leuchtend gelb bis orangegelb gefärbt und mit zahlreichen unregelmäßigen braunen bis schwarzen Flecken gemustert – dieses kontrastreiche Muster erinnert an das Fell eines Panthers und gab der Art ihren deutschen Namen. Die Flügeloberseiten und -unterseiten sind ähnlich gezeichnet. Mit einer Flügelspannweite von 23 bis 28 mm gehört er zu den mittelgroßen Spannerarten. Im Ruhezustand werden die Flügel flach ausgebreitet.
Lebensraum
Der Pantherspanner besiedelt Wiesenbiotope, Waldränder, Lichtungen und halboffene Landschaften mit reichhaltigem Kräuterangebot. Er bevorzugt strukturreiche, blütenreiche Habitate, in denen die Raupen ausreichend Nahrungspflanzen finden. Die Flugzeit der Imagines erstreckt sich von April bis Juli, wobei der Falter als ausgeprägter Tagflieger bei Sonnenschein besonders aktiv ist und verschiedene Blütenpflanzen zur Nektaraufnahme aufsucht.
Besonderheiten
Die Raupen des Pantherspanners sind polyphag und fressen an verschiedenen krautigen Pflanzen wie Ziest, Taubnessel, Minze und Hauhechel. Die Raupen entwickeln sich überwiegend im Sommer und verpuppen sich anschließend im Boden oder zwischen Pflanzenresten. Die Art überwintert im Puppenstadium; die Falter erscheinen im folgenden Frühjahr. Der Pantherspanner gilt in vielen Regionen Mitteleuropas als rückläufig, da intensiv bewirtschaftete Landschaften und der Verlust blütenreicher Säume seinen Lebensraum einschränken. Dank seines kontrastreichen Musters wird er von manchen Fressfeinden möglicherweise als ungenießbar eingestuft – ein Effekt, der als Schrecktracht diskutiert wird.