Vierfleck-Ahlenläufer (Bembidion quadrimaculatum)

Vierfleck-Ahlenläufer Bembidion quadrimaculatum

Name

Vierfleck-Ahlenläufer (Bembidion quadrimaculatum)

Familie

Laufkäfer (Carabidae)

Körpergröße

Körperlänge 2,5–3,5 mm

Merkmale

Der Vierfleck-Ahlenläufer ist ein sehr kleiner Laufkäfer mit charakteristischen vier gelblichen Flecken auf den Flügeldecken, die dem Tier seinen deutschen Namen geben. Die Beine sind teilweise hell gefärbt, und die ersten vier Fühlerglieder heben sich ebenfalls durch ihre helle Farbe deutlich vom Rest des Fühlers ab. Der Körper ist wie bei vielen Bembidion-Arten schlank und gestreckt gebaut. Die Grundfärbung der Flügeldecken ist dunkel, meist schwärzlich bis bronzefarben, was den Kontrast zu den hellen Flecken noch verstärkt.

Lebensraum

Der Vierfleck-Ahlenläufer bevorzugt trockene, offene Lebensräume. Er ist in Sandgruben, an Waldrändern sowie in Heide-Biotopen anzutreffen, wo er vor allem auf sandigem oder lockerem Boden aktiv ist. Die Art meidet feuchte Standorte und ist typischerweise bodennah unterwegs. Erwachsene Tiere sind von Februar bis Oktober aktiv und damit über einen vergleichsweise langen Zeitraum des Jahres zu beobachten.

Besonderheiten

Bembidion quadrimaculatum gehört zur artenreichen Gattung Bembidion, innerhalb derer viele Arten einander sehr ähnlich sehen und eine genaue Bestimmung oft schwierig ist. Verwechslungsmöglichkeiten bestehen insbesondere mit anderen kleingefleckten Bembidion-Arten. Als Laufkäfer ist die Art ein aktiver Jäger, der sich von kleinen Bodentieren wie Springschwänzen und anderen Kleinstarthropoden ernährt. Laufkäfer gelten generell als wichtige Indikatoren für den Zustand von Bodenlebensräumen. Viele Arten der Gattung Bembidion sind flugfähig, was die Besiedlung neuer Lebensräume erleichtert. In intensiv genutzten Agrarlandschaften kann die Art durch den Verlust geeigneter Offenlandbiotope unter Druck geraten.