Rothesteinhöhle im Ith: Karsthöhle im Kalkgestein

Durch eine enge Felsspalte im Jurakalk des Ith gelangt man in die Rothesteinhöhle – eine typische Karsthöhle, die durch die langsame Auflösung des Kalkgesteins durch Sickerwasser entstanden ist. Dem Eingang folgt ein rund 20 Meter langer Gang, der am Ende rechtwinklig in den sogenannten Wollemann-Gang übergeht, der sich weitere 40 Meter in den Fels erstreckt. In den 1950er Jahren wurde an dieser Abzweigung eine zusätzliche kleine Höhlenkammer entdeckt und freigelegt. Das Höhlenklima mit konstant kühlen Temperaturen macht die Rothesteinhöhle zu einem wertvollen Winterquartier für Fledermäuse, weshalb sie von Oktober bis März zum Schutz der Tiere vergittert ist. Besucher können die Höhle von April bis September erkunden.

Die Rothesteinhöhle im Ith